Plan International ist zutiefst besorgt über die Eskalation des militärischen Konflikts im Iran und im Nahen Osten, der Kinder in grosse Gefahr bringt.
Besonders besorgniserregend sind Berichte über Angriffe auf Bildungseinrichtungen, darunter eine Grundschule für Mädchen in Minab in der Provinz Hormozgan im Süden Irans. Wir sind erschüttert über Berichte, wonach mindestens 148 Kinder getötet und viele weitere verletzt wurden. Angriffe auf Schulen – und die Tötung und Verstümmelung von Kindern – sind zwei der sechs schwerwiegenden Verletzungen der Kinderrechte in Konflikten und Verstösse gegen das Völkerrecht.
Kinder zahlen in bewaffneten Konflikten und Kriegen immer den höchsten Preis: Sie müssen jederzeit geschützt werden. Luftangriffe und der Einsatz explosiver Waffen in bevölkerten Gebieten gefährden unweigerlich unschuldige Menschenleben.
Wir schliessen uns dem dringenden Aufruf des UN-Generalsekretärs zur sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten an. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Parteien äusserste Zurückhaltung üben und ihre Verpflichtungen gemäss dem humanitären Völkerrecht strikt einhalten. Dazu gehört der uneingeschränkte Schutz von Kindern, Schulen, Krankenhäusern, ziviler Infrastruktur und allen Zivilist:innen.
Kinder dürfen niemals Zielscheibe oder Opfer von Kriegen sein. Niemals.