24.06.2026 - von Plan International

«Kinder dürfen niemals zur Zielscheibe werden»

Plan International ist zutiefst alarmiert über die jüngsten Erkenntnisse der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete, einschliesslich Ostjerusalem, und Israel, die zu dem Schluss kommt, dass palästinensische Kinder gezielt angegriffen und getötet wurden.

Unzählige weitere Kinder wurden verletzt, vertrieben, traumatisiert und der Sicherheit beraubt, die jedes Kind verdient. Als Reaktion auf den Bericht erklärte Unni Krishnan, Global Humanitarian Director bei Plan International:

«Kinder dürfen niemals zur Zielscheibe werden.»

«Hinter jeder Statistik steht ein Kind, das eigentlich lernen, lachen, spielen und von seiner Zukunft träumen sollte. Stattdessen wachsen Kinder in Gaza und im übrigen besetzten palästinensischen Gebiet unter Bombardements, in Angst und Unsicherheit auf, ohne Zugang zu den grundlegendsten Lebensnotwendigkeiten. Kein Kind sollte hungrig einschlafen müssen. Kein Kind sollte befürchten müssen, die Nacht nicht zu überleben.

«Das Versagen der Welt, die Kinder von Gaza zu schützen, ist ein Schandfleck für uns alle. Es gibt niemals eine Rechtfertigung für die Tötung eines Kindes. Wir fordern alle Parteien auf, ihren Verpflichtungen gemäss dem humanitären Völkerrecht nachzukommen,

einschliesslich des Schutzes der Zivilbevölkerung und ziviler Infrastruktur wie Schulen und Krankenhäuser.

«Die internationale Gemeinschaft muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um einen nachhaltigen, planbaren und ungehinderten humanitären Zugang zum Gazastreifen zu gewährleisten und auf einen gerechten und dauerhaften Frieden hinzuarbeiten. Die Welt darf nicht länger wegsehen. Es gibt niemals eine Rechtfertigung für die Tötung eines Kindes.»