Rettungskräfte sind am Ort eines Gebäudeeinsturzes in Caracas im Einsatz. Foto: Reuters News Agency

Nothilfe für Venezuela

Am Mittwoch, dem 24. Juni, wurde Venezuela von zwei starken Erdbeben erschüttert. Derzeit wird von 164 Todesopfern und mindestens 900 Verletzten berichtet. Plan International arbeitet gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort, um schnellstmöglich Hilfsmassnahmen vorzunehmen.

Am 24. Juni 2026 ereigneten sich im nördlichen Zentralvenezuela innerhalb von 39 Sekunden zwei Erdbeben, ein Phänomen, das als „seismisches Dublett“ bezeichnet wird. Das erste Beben hatte eine Stärke von 7,2 und wurde nur 39 Sekunden später von einem noch stärkeren Beben mit einer Stärke von 7,5 gefolgt. Da die beiden Erdbeben fast gleichzeitig auftraten, wurden Gebäude, die durch das erste Beben bereits Risse aufgewiesen hatten und geschwächt waren, durch das zweite Beben sofort dem Erdboden gleichgemacht.

Die Zerstörungen sind weitreichend und schwerwiegend, insbesondere in der Hauptstadt Caracas und der nahegelegenen Küstenregion La Guaira. Dutzende Gebäude stürzten vollständig ein, und der wichtigste internationale Flughafen der Hauptstadt erlitt schwerwiegende bauliche Schäden und wurde geschlossen. Stromnetze, Mobilfunkmasten und Wasserleitungen wurden in mehreren Bundesstaaten beschädigt oder zerstört, wodurch die Kommunikation für Millionen von Menschen unterbrochen wurde.

Stand: 25.Juni 2026

Plan International arbeitet gemeinsam mit Partnern und lokalen Beratern daran, die Auswirkungen zu bewerten, und bereitet Hilfsmassnahmen vor, um den von der Katastrophe betroffenen Kindern und Familien zu helfen.

Erdbeben zerstören die Infrastruktur und führen dazu, dass Familien keinen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen haben, was das Risiko der Ausbreitung von Krankheiten erhöht. Schnelle internationale Unterstützung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Hilfsgüter diejenigen erreichen, die sie benötigen, und dass Frauen und Mädchen nicht zurückgelassen werden.
 

Jetzt spenden 🤍