Mädchen aus Kenia in der Schule
Unterstützen Sie uns im Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen und für mehr Lebensqualität in ihrem Alltag.

Schützen Sie Mädchen vor Beschneidung

Wir wollen erreichen, dass Entscheidungsträger, Beschneiderinnen und religiöse Führer sich aktiv gegen die Beschneidung einsetzen. Zudem stärken wir das Selbstvertrauen der Mädchen und unterstützen sie in der Schul- und Berufsausbildung.

Mädchen sollen ihr Lachen behalten können

Das ist unser Projekt zum Schutz vor Beschneidung

Projektregion

Das Projekt wird in 40 Schulgemeinden in den Schulen von Tharaka (Kenia) durchgeführt, um Mädchen und Eltern direkt zu erreichen.

Projektlaufzeit

1. Juli 2017 bis 30. Juni 2020

Massnahmen

  • Diskussionsrunden in den Dörfern mit dem Rat der Ältesten, Dorfvorstehern und religiösen Führern
  • Stärkung und Trainings von Mädchen
  • Berufliche Ausbildung für junge Frauen und für Beschneiderinnen, damit sie einen alternativen Beruf ausüben können

Die weibliche Genitalverstümmelung ist in Kenia weit verbreitet. Jede fünfte Frau ist beschnitten – in unserem Projektgebiet sogar mehr als die Hälfte. Die ethnische Gruppe der Meru sieht in der Beschneidung immer noch den Übergang in das Frausein. Nach der Beschneidung sind die Mädchen bereit, um verheiratet zu werden. Doch die Genitalverstümmelung bringt fatale gesundheitliche Folgen mit sich und stellt eine gravierende Menschen- und Kinderrechtsverletzung dar.

Unsere Projektziele

Durch lokale Aktivitäten in den Schulgemeinden erreichen wir, dass sich Kinder und Eltern aktiv gegen die Beschneidung einsetzen. Wir integrieren die Männer gezielt in den Prozess. Gleichzeitig führen wir Diskussionen mit Mitgliedern der Regierung, Polizei und Justiz, um den Kinderschutz auf lokaler Ebene zu verbessern. Mit finanzieller Unterstützung stellen wir sicher, dass Mädchen, die nach der Beschneidung von der Schule genommen wurden, wieder in die Schule zurückkehren. Wir bilden Frauengruppen in verschiedenen wirtschaftlichen Tätigkeiten aus. Denn mit einem eigenen und stabilen Einkommen sind sie unabhängig und sind fähig ihre Töchter vor Beschneidung und Kinderheirat zu schützen.

Was wir für den Projekterfolg tun

  • Diskussionsrunden und Veranstaltungen, um auf Gefahren von Beschneidung hinzuweisen
  • Unterstützung von beschnittenen Mädchen
  • Berufsausbildungen für Frauen, Mädchen und Beschneiderinnen
  • Gezielte Zusammenarbeit mit Dorfvorstehern, lokalen Regierungen, der Schulleitungen, den Eltern und Kindern

 

Mehr über das Projekt

Schutz vor Mädchenbeschneidung in Kenia

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