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Mädchen aus Kambodscha spielt
Helfen Sie uns dabei, die Lebensbedingungen der Mädchen weltweit zu verbessern.

Unterstützen Sie unseren Mädchenfonds

Gewalt, Ausbeutung, Ausgrenzung, kein Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Bildung und somit keine Chance auf einen Beruf – ein Mädchen zu sein, ist in vielen Ländern eine Strafe. Mit brutalen Folgen. Mädchensein darf keine Strafe sein. Unterstützen Sie unseren Mädchenfonds und damit unseren Kampf für mehr Gerechtigkeit.

Mädchen haben das Recht auf Kindheit Machen Sie sich für Mädchen stark

Prekäre Situation der Mädchen weltweit

 

Mit der globalen Bewegung «Because I am a Girl» setzten wir uns in Afrika, Asien und Lateinamerika dafür ein, dass Mädchen die gleichen Rechte wie Jungen erhalten. Die im Rahmen dieser Bewegung Durch die im Rahmen dieser Bewegung durchgeführten Projekte haben Mädchen die Chance, der Armut und Perspektivlosigkeit zu entkommen. Wir fordern klare Massnahmen, um die Lebenszustände von Mädchen zu verbessern:

  • Es muss mehr in die Schulbildung von Mädchen investiert werden.
  • Internationale Konventionen und nationale Gesetze gegen die Diskriminierung von Mädchen müssen zwingend umgesetzt werden. 
  • Mädchen brauchen Schutz. Gewalt, Ausbeutung und schädliche Praktiken wie Kinderheirat dürfen keinen Platz in ihrem Leben haben.
  • Mädchen haben das Recht mitzureden. Dieses Recht muss weltweit gefördert und gestärkt werden.

Mädchensein macht...

Kinderheirat jetzt stoppen

Alle drei Sekunden wird ein Mädchen zur Heirat gezwungen. Einige Mädchen sind dabei erst fünf Jahre alt. In Entwicklungsländern heiratet eines von drei Mädchen vor dem 18. Altersjahr. Dies hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Leben der Mädchen und auch auf die gesamte Gemeinschaft. Mit gezielten Massnahmen kämpft Plan International Schweiz in den betroffenen Ländern gegen Kinderheirat an.

Die Gründe: Tradition, Glaube, Armut

Werden Kinder vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet, spricht man von einer Kinderheirat. Meistens sind es Mädchen, die bei der Heirat minderjährig sind, ihre Ehemänner sind oft um ein Vielfaches älter. Die Gründe für Kinderheiraten sind vielschichtig. Meist sind die Armut der Familien, traditionelle Rollenbilder und Glaubensvorstellungen die treibenden Kräfte für die frühe Verheiratung. Mit der Heirat endet für die Mädchen die Kindheit abrupt und viel zu früh. Die elementarsten Kinderrechte wie das Recht auf Gesundheit, auf Bildung und auf Schutz werden ihnen verwehrt.

Früh verheiratete Mädchen werden früher Mütter – dadurch steigt das Risiko von Todesfällen aufgrund der Schwangerschaft und Geburtskomplikationen. So sind in Entwicklungsländern Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen bei Mädchen zwischen 15 und 19 die häufigste Todesursache.

Fakten zur Kinderheirat

Alle drei Sekunden

Weltweit wird alle drei Sekunden ein Mädchen oder eine junge Frau vor ihrem 18. Altersjahr zu einer Heirat gezwungen.

Minderjährige heiraten

Eines von drei Mädchen in Entwicklungsländern heiratet vor dem 18. Altersjahr, eines von sieben Mädchen heiratet vor dem 15. Altersjahr.

60 Prozent aller Mädchen

In Ländern wie Mali, Bangladesh, Niger oder Guinea sind mehr als 60 Prozent aller Mädchen von Kinderheiraten betroffen.

UNSER PLAN GEGEN KINDERHEIRAT

Mit umfassenden Programmen zur Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung wirkt Plan International in den betroffenen Ländern den Kinderheiraten entgegen. Ferner setzt sich Plan International dafür ein, dass junge Frauen einen besseren Zugang zu Gesundheitszentren erhalten und über Familienplanung und über sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV/Aids informiert werden.

Insbesondere setzt sich Plan International dafür ein, dass Mädchen Zugang zu Bildung erhalten, eine Schule besuchen können und die obligatorische Schulzeit auch abschliessen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen, die eine Ausbildung absolviert haben, später heiraten, später Mütter werden und gesünder sind.

Kinderheirat ganzheitlich anpacken 

Im Rahmen der Bildungsprogramme von Plan International werden nicht nur die Bedingungen des Schulbesuchs für Mädchen verbessert, z.B. durch den Bau von separaten Latrinen. Plan International Schweiz schult und sensibilisiert auch das Lehrpersonal und ermutigt Mädchen, die Schule abzuschliessen.

In Gesprächen mit Kindern, Eltern und Gemeinden erläutern die Plan-Mitarbeitenden die langfristigen negativen Folgen von Kinderheiraten. Theateraufführungen sowie Video- und Radioprojekte zum Thema Kinderheirat und Informationstafeln mit bildlichen Darstellungen machen auf anschauliche Art auf die Folgen von Kinderheirat aufmerksam. Dies ist besonders in Gegenden mit hoher Analphabetenrate und einer starken Tradition der mündlichen Überlieferungen und tänzerischen Darstellungen wichtig.

Kooperationen gegen Kinderheirat

In Kinder- und Jugendclubs besprechen Kinder Themen, die sie belasten und finden Mut, diese vor den Erwachsenen anzusprechen und sich für ihre Rechte einzusetzen.

In Kooperation mit Ministerien, internationalen und nationalen Nichtregierungsorganisationen sowie mit Frauenverbänden führt Plan International öffentliche Aktionen und Kampagnen durch, die auf die Folgen von gefährlichen Praktiken wie die Kinderheirat aufmerksam machen.

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