Städtische Resilienz, Inklusion und sozioökonomische Stärkung
In diesem Projekt wird die wirtschaftliche Resilienz von Frauen und Jugendlichen in den Städten Bulawayo, Gweru und Kwekwe in Simbabwe gestärkt. Plan International leitet das Projektbüro in Kwekwe und setzt das Jugendbeschäftigungsprogramm mit Spar- und Kreditgruppen, Markttraining und Youth Hubs um. In allen drei Städten integriert Plan International zudem das «Toose»-Programm, ein "gender-transformative approach", welches die Grundursachen der Geschlechterungleichheit bekämpft, das häusliche Gewalt reduziert und die wirtschaftliche Stellung von Frauen stärkt.
Projektregion
Bulawayo, Gweru und Kwekwe, Simbabwe
Projektdauer
Jaunar 2026 – August 2030
Projektziel
U-RISE Simuka stärkt die wirtschaftliche Resilienz benachteiligter Stadtbewohner:innen, insbesondere Frauen, Jugendlicher und Menschen mit Behinderungen durch den Zugang zu Märkten, Finanzdienstleistungen und Berufsqualifikationen. Gleichzeitig setzt das Projekt auf bessere Stadtpolitik, stärkere Lokalregierungen und mehr Bürgerbeteiligung.
Hintergrund
In den Städten Bulawayo, Gweru und Kwekwe in Simbabwe leben viele Menschen in prekären Verhältnissen: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei fast 60%, über drei Viertel aller wirtschaftlichen Aktivitäten finden im informellen Sektor statt, und Frauen sowie Menschen mit Behinderungen sind systematisch von wirtschaftlichen Chancen ausgeschlossen. Schwache Stadtregierungen, veraltete Gesetze und mangelnde Koordination erschweren nachhaltige Verbesserungen zusätzlich.
U-RISE Simuka wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert und ist Teil der Schweizer Kooperationsstrategie für Simbabwe. Das Projekt setzt bewusst auf systemische Veränderung: Statt kurzfristiger Hilfe werden lokale Markt- und Governance-Strukturen langfristig gestärkt mit dem Ziel, dass die Wirkung weit über die Projektlaufzeit hinaus anhält.